staircase

2008
staircaiseeine permanente reaktive Klanginstalltion für ein öffentliches Gebäude

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staircaise ist eine ortsbezogene Klanginstallation, die sich mit dem Durchgangscharakter des Ortes auseinander setzt, den sie auditiv beeinflusst. Die Installation sucht sich eine eigene Klangniche in ihrer akustischen Umgebung, sie färbt die Erfahrungen der Personen, die das Gebäude täglich nutzen. Dabei soll die klangliche und visuelle Erscheinung zum integralen Bestandteil des Gebäudes werden und dessen Identität und Atmosphäre mit prägen.
Um sich an die akustischen Gegebenheiten des Umgebungsraums, die durch das Verhalten der Besucher des Gebäudes beeinflusst werden, anzupassen, erfasst die Installation diese Aktivitäten mittels eines Phonometers.

Diese Aktionsmuster regen einen adaptiven und generativen Prozess an, der in der Folge Klangereignisse und -gesten erzeugt und somit sowohl auf die aktuelle Situation bezug nimmt als auch vergangene Ereignisse berücksichtigt. staircase wurde gemeinschaftlich im Rahmen des Installationskunst-Seminars im Sommersemester 2008 am Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM) der Kunstuniversität Graz (KUG) geplant und entwickelt. Die Produktion wurde finanziell unterstützt von der Technischen Universität und der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz.

Eine Kooperation von Martin Rumori, David Pirrò, Christos Zachos, gksh und Gerhard Eckel in Graz.

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