Peepshow
Januar 2010 Klangkomposition, Musik und Performance bei “Peepshow”
von Marie Brassard, Schauspiel Graz.
Regie: Anna-Sophie Mahler
Bühne und Kostüme: Sophie Krayer
Musik/Klangkonzept: Gerriet K. Sharma
Dramaturgie: Regula Schröter
mit: Martina Stilp, Gerriet K. Sharma
“Marie Brassards Peepshow gewährt kurze Einblicke in den Kreislauf von Verlieben und Verlassen, den menschlichen Hunger nach neuen Erfahrungen, die Grauzone des Begehrens und Suche nach Nähe oder was davon übrig bleibt. Wie Mosaiksteine formieren sich 19 fragmentarische Geschichten über Versuchungen, Verirrungen, Enttäuschungen und Selbsttäuschungen zu einem Kaleidoskop menschlichen Verlangens. Ambivalente Momentaufnahmen von schlichter Poesie, mal schmerzhaft, mal witzig, mal befremdend - in einer packenden Mischung aus Alltag, Märchen und Fantasie.” (Schauspielhaus Graz)
Raum-Klangkonzept
Sechs Lautsprecher die hinter und um das Publikum herum installiert werden, sorgen für die akustische Erweiterung des Bühnenbildes. Klänge werden im Raum ‚anordbar’. Die Stimme von Martina Stilp wird live in eine Klangumgebung aus elektronischen Kompositionen, die teilweise aus der Sprachstimme und den Stimmlauten der Schauspielerin entwickelt wurden, eingebettet. Die Klänge orientieren sich thematisch am Text und in ihrer Dynamik und Lautstärke an der Stimmführung der Schauspielerin.
vgl. auch >peepshow: konzert/performance