NooK

2004 – 2010
NooK – Dirk Specht und Gerriet K. Sharma sind Absolventen der Kunsthochschule für Medien Köln (Postgraduierte Medienkunst).

NooK betreibt sowohl als Live-Ensemble die beständige Neuverarbeitung des eigenen musikalischen Materials in Konzertsituationen, als auch in experimentellen laborartigen Situationen die Generierung und Untersuchung des daraus resultierenden Audioarchivs, modifizierter Apparatverschaltungen und neuer Stück/Track/Werk-Konzeptionen. Daran anknüpfend produziert NooK ebenso Audio für Installationen / Radio / Schauspiel / Film.

Die Arbeit des Ensembles befasst sich hauptsächlich mit den Themenbereichen Klang + Musik / Musik + Raum / Klang + Bild. Mehrkanalsysteme, Surround-Technik, Wellenfeldsynthese und andere Raum-Klang-Konzepte sind Teil dieser Interessen und werden zunehmend in die Produktionen von NooK mit einbezogen.

 

 

 

 

SLOPE

Slope arbeitete zwischen 2004 und 2008 als audiovisuelles Ensemble zusammen. Im Fokus der gemeinsamen Arbeit steht die Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung und Synthese medialer Räume, oft in Bezug zur Selbstverortung/Selbstwahrnehmung des Betrachters/Teilnehmers/Benutzers. Es werden Strategien zur Rückkopplung dieser Arbeiten in Zusammenhänge privater + öffentlicher Innen- wie Außenräume entwickelt. Die Formate dieser Projekte werden in einem fortlaufenden Prozess beständig gewechselt, erneuert oder erweitert – von abgeschlossenen Werken über offene, interaktive Konzepte bis hin zu ephemeren audiovisuellen Improvisationen und Performances. Grundsätzlich bildet das Arbeiten in Livesituationen/Performances/Experimenten on location einen besonderen Schwerpunkt der Gruppe. Slope sind Gerriet K. Sharma & Dirk Specht (Klang/Sound – als Ensemble unter dem Namen ‘NooK’ aktiv) und Carsten Goertz (Bild/Video – Solo unter dem Namen ‘Farn’ aktiv).

*Hörabende
10-tägige thematisch gegliederte Abendreihe mit seltenen Aufnahmen aus den Archiven und Klangsammlungen, Konzerten + Videoprojektionen, Raum für Kunst und Musik/Köln, August 2006

*rescape
topologische Studie, Konzert im Rahmen des Frischzelle-Festivals, Bergerkirche Düsseldorf, Oktober 2006

*Urban Records
Workshop und Performance zum Thema “Stadt als Bild- und Klangarchiv”, Sao Paulo, Januar 2007

*The Art of the Impossible
Found Footage-/Noise-Modulation ausgehend von Filmscores und einem amerikanischen Lehrfilm über Filmpraxis(1972): Liveperformances, Köln, Oktober 2007 und Februar 2008

*VOIDENSITIES
3 monatige Performancetour für das Goethe Institut Sao Paulo mit Konzerten in 15 verschiedenen Städten. Das Klang- und Bildmaterial wurde immer “on-site” aufgezeichnet und während des Aufenthalts in der jeweiligen Stadt bearbeitet und transformiert. In der Konzertsituation wurden die 4-kanalige Beschallung und die 3-fach Projektion auf den jeweiligen Ort (Museum, Konzertsaal, Theater, öffentlicher Platz) eingerichtet so dass der Aufführungsort immer Bestandteil der jeweiligen Performance wurde (Fassaden, Glasflächen, Deckengewölbe, etc.).

Vielen Dank an die ganze Crew von Interior Productions, vor allem Evandro Almeida, Ricardo Muniz, Jussara Dias Rahal und Simone Molitor (Goethe Institute S.P.).

Tourdaten:
04.07. Ribeirão Preto / 11.08. Florianópolis / 13.07. Blumenau / 19.07. Salvador / 25.07. Sobral / 26.07. Fortaleza / 02.08. São Luís do Maranhão / 08.08. Belém do Pará / 15.08. Campina Grande / 24.08. Recife / 30.08. Brasília / 31.08. Goiânia / 07.09. Belo Horizonte / 02.10. Sao Paulo

Weitere Projekte

Insonic17 Lecture

Verbalisierung skulpturaler Klangphänomene in der Computermusik – towards a Shared Perceptual Space (SPS). 08.12.2017, ZKM Karlsruhe, Hörsaal.

,

Klangskulptur

Nach über 15 Jahren künsterischer Arbeit im Feld der „spatialized music“ stellte sich die Frage, wie die produzierten Raum-Klangphänomene in Lautsprecherumgebungen besser verstanden werden  können – mit anderen Worten – wie können wir Beschreibungen und Techniken entwickeln, die wissens- und wahrnehmungsbasiert zugleich sind? Künstlerisches Ziel ist die Ermöglichung selbstevidenter und anderer Erfahrungen in der Absicht […]

, ,

HFBK HAMBURG

26. – 28.01.2018 WORKSHOP – HFBK Hamburg Explizite Überlegungen zu Klang-Bildrelationen: Strategien, Experimente und Verlustängste.

,

gleAM

gleAM – eine ambisonische Klangskulptur für BESSY II VSR und einen Ikosaederlautsprecher. Eine Kooperation zwischen Physikern der Abteilung für Beschleunigerphysik am Helmholtz-Zentrum Berlin und gksh. UA Kontakte Festival, Akademie der Künste Berlin am 30.09.2017. PREMIERE Helmholtz-Zentrum Berlin am 17.11.2017 mit insgesamt vier Konzerten. Weitere Aufführungen INSONIC2017 Konferenz ZKM Karlsruhe 07.12.2017, Int. Spatial Composition Workshop TU […]

,

Eadweard ́s Ear-Muybridge extented

Eadweard ́s Ear-Muybridge extented – ein Interface für Komponisten, Tänzer und Musiker. Mit einem eigens entwickelten Interface werden die Bewegungen von Tänzern in Echtzeit in eine graphische Notation transformiert. Die so generierten Bewegungsdaten werden von Musikern auf der Basis einer kompositorischen Struktur interpretiert. Damit evozieren sie wiederum die unmittelbar folgenden Bewegungen der Tänzer. Über die […]

,

wiretapped voids cologne

2013 – 2015 – 14 tracks, 1 Booklet. Für die Erarbeitung einer Gebäude-Klangkomposition wurde der Kanzlei für Raumbefragungen Ende 2013 eine großzügige Förderung der SK-Stiftung Kultur zu teil. Das letzte Gebäude der von Anfang an auf 6 Gebäude konzipierten Kompositionsreihe sollte in Köln akquiriert, erforscht und bespielt werden.

,

ARCHIPEL Lab I.-VI.

LAB: Work in Progess seit 2013 ARCHIPEL I.-VI. – ein sechsteiliger Werkzyklus mit ortsvariablen Klanginstallationen. Gefördert durch die Kunststiftung Nordrhein Westfalen, 2014. Gefördert durch die Abteilung A9 Kultur des Landes Steiermark, 2013.

,

mirage 1-6

2015-2016 mirage 1-6 – skulpturale Raum-Klangkompositionen für einen Ikosaederlautsprecher. Werkreihe, die im Rahmen der Doktorarbeit Komponieren mit skulpturalen Klangphänomenen in der Computermusik entstanden ist und an die Erfahrungen von grrawe, firniss und grafik unten seit 2009 anknüpft. Die neuen Einzelkompositionen enstanden in einem iterativen Prozess von Komposition, Hörversuchen, psychoakustischer Modellierung, Konzertpraxis und Implementierung der so […]

,